Video – WO BIST DU, EUROPA?

Video – WO BIST DU, EUROPA?

Es ist vollbracht! Das Crowdfunding ist beendet und hat die erste Fundingschwelle am Ende noch einmal ein gutes Stück überholt. Für euer Vertrauen in mich und dieses Lied bin ich von Herzen dankbar! Das Video findet ihr auf YouTube und meinem Instagram-Kanal @gesawinger. Kostenfrei herunterladen könnt ihr WO BIST DU, EUROPA? auf Soundcloud.

Und außerdem ist das Lied auf Spotify und anderen Streaming-Plattformen zu hören. Dazu auch eine Instrumental-Version, falls ihr selber mitsingen wollt :)
Vielen Dank noch einmal an alle lieben Menschen, die mein Crowdfunding unterstützt haben! Ihr habt dieses Lied in der Qualität erst möglich gemacht!

So lange es noch keine politischen Lösungen für die Zustände am Mittelmeer gibt, habe ich hier ein paar Tipps:
WAS JEDER EINZELNE TUN KANN
Stellung Beziehen um Bewusstsein zu schaffen:
Informiere deinen Freundeskreis darüber, was gerade passiert.
Petitionen unterschreiben: zB von #SOSMORIA oder #LEAVENOONEBEHIND
Politiker kontaktieren: zB per Mail oder in sozialen Netzen.
Auf die Sprache achten: >>Schutzsuchende Frauen, Kinder und Männer, die vor dem Horrorkrieg in Syrien flüchten, sind KEINE „illegalen Migranten“.<< @KlausSchwertner
Spenden an: Sea-Watch, Campact, Fridays for Future, Seebrücke, ProAsyl, Sea Eye, SOS Mediterranee, United for Rescue und viele mehr.

Kommt gut durch die dunkle Jahreszeit und den erneuten Lockdown. Die Welt steht Kopf, hier und auf der anderen Seite des Atlantik. Ich hoffe sehr, dass das neue Jahr uns Erleichterung und Erneuerung bringt und wir unsere Menschlichkeit nie aus den Augen und Herzen verlieren.

Bis ganz bald und liebe Grüße von Gesa

WO BIST DU, EUROPA?
Gesa Winger: Text, Musik, Gesang, Gitarre, Kamera & Video
Massimo Maio: Bass
Julian Hoffmann, Sillypranks Berlin: Produktion & Mix

Crowdfunding – WO BIST DU, EUROPA?

Crowdfunding – WO BIST DU, EUROPA?

Moin ihr Lieben,
ich habe heute eine Herzensangelegenheit für euch. Ich habe das Lied WO BIST DU, EUROPA? über die Lage der Geflüchteten an Europas Grenzen geschrieben. Nun möchte ich dieses Lied schnell & hochwertig aufnehmen, damit die Thematik nicht wieder in den Hintergrund tritt. Es soll zB für Veranstaltungen, Hilfsorganisationen & Videos zur Verfügung stehen. Für ein Europa, das Menschenrechte wahrt und Probleme nicht auf den Schultern der Schwachen aussitzt.
Deswegen habe ich sehr kurzfristig ein Crowdfunding gestartet.
Fast immer wenn mich etwas sehr berührt, entsteht daraus ein Lied und wie ihr wisst, schreibe ich normalerweise über die Liebe oder das Meer. Aber die Bilder des brennenden Flüchtlingscamps Moria (am 9.9.2020) und der allgemeine Umgang mit den Flüchtlingen, haben mich sehr berührt. Kriegsgeflüchtete Kinder, die mit Tränengas beschossen werden. Durstende, denen das Trinkwasser abgedreht wird. In Seenot geratene, die aufs offenen Meer hinaus geschleppt werden. All das macht mich so hilflos, traurig und vor allem wütend, dass ein politisches Lied entstanden ist.
Wenn auch du das Thema Flüchtlingspolitik als wichtig erachtest und endlich konkrete Handlungen seitens der Politik sehen willst, dann unterstütze mich jetzt! Mit dem Lied WO BIST DU, EUROPA? können wir mehr Menschen erreichen und ihnen Mut machen ihren Unmut kundzutun. Damit können wir der Politik ein Stück weit auf die Füße treten, um die Zustände nachhaltig zu ändern.
Ich freue mich über jede Unterstützung, sei es durch eine Spende, das Vorbestellen eines Dankeschöns oder das Teilen dieses Projektes mit Freunden und Bekannten.
Habt ein wunderbares Wochenende,
Eure Gesa

Das Crowdfunding-Video für Startnext.
Moin und Willkommen auf meiner neuen Webseite!

Moin und Willkommen auf meiner neuen Webseite!

Wer mich schon etwas länger kennt, weiß, dass ich seit 2013 als selbstständige Liedermacherin unterwegs bin. Gestartet habe ich jedoch unter dem Künstlernamen Melody Found. Ich habe damals viele Englische Lieder geschrieben und meinen ersten LIVE-Auftritt 2011 im „Love Apple“ in Bradford, England gehabt, während eines Auslands-Semesters. Dafür wollte ich irgendwie einen „auf Englisch cool klingenden Namen haben“. Da der Gitarrist meiner Berliner Funkband mal sagte „Gesa findet immer eine Melodie“, war der Künstlername schnell gefunden.
Doch 7 Jahre und 5 CDs mit vielen deutschen Texten später, möchte ich einfach nur Gesa Winger sein. Das bin ich. Und so freue ich mich sehr, dass ich den Umzug auf meine neue Seite gesawinger.de geschafft habe und nun auch meine neuen Flyer und Visitenkarten in den Händen halte. Alles für den Neustart nach meiner zwei Kinder langen Babypause.

Denn die Kinder sind gar nicht mehr so klein und der Drang nach Publikum wird immer stärker. Es kann, es soll wieder losgehen!
Der Neustart war eigentlich für April/Mai 2020 geplant gewesen, aber wie ihr ja wisst, gabs da ein klitzekleines Problemchen und das nennt sich Corona. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt, man traute sich kaum aus der Tür, geschweige denn eine Feier zu veranstalten.
Das war und ist für mich, für alle Musiker und viele weitere Branchen sehr herausfordernd und auch einfach schade.
Doch langsam geht es wieder los, ich spiele nächstes Wochenende auf einer Familien-Feier und im September sogar auf einer kleinen Hochzeit. Darauf freue ich mich schon sehr!
Und zu meiner musikalischen Begleitung jeglicher Feier biete ich nun auch Reden und Rituale an. Freie Traureden, Taufreden, Reden eingebunden in ein Konzert von mir und und und. Schaut euch doch einfach mal hier auf meiner neuen Webseite um, hört ein paar Lieder, schaut ein paar Videos – wenn es schon nicht live sein kann, dann zumindest digital. Besser als nichts ist das allemal.
Und über Geschichten aus meinem Alltag mit Kindern, Reisen, Fotografie und Renovieren berichte ich unter Instagram als @familie_piep und auf meinem Blog www.familiepiep.de
Denn bei mir darf es immer ein bisschen Meer sein. 

Liebe Grüße und bis ganz bald, Eure Gesa

Davor und danach

Davor und danach

Es gibt in meinem Leben definitiv ein Davor und ein Danach. Oftmals denkt man dabei an vor und nach der Geburt der Kinder – und das ist auf jeden Fall auch so ein Moment – aber ich meine jetzt ganz spezifisch den Tag meiner Hochzeit. Und ich hätte das auch vorher gar nicht so gedacht und habe die Tragweite auch erst danach im Laufe der Zeit im Rückblick gespürt. Ein Gefühl von „Boah, das hat echt was verändert in mir.“ Ich war im zweiten Monat schwanger, als mir die Frage der Fragen gestellt wurde und war dann im achten Monat Schwanger als wir geheiratet haben. Dadurch wurde es eine recht spontane, kleine Hochzeit im engsten Familienkreis und mit zwei Trauzeugen. „Nur“ standesamtlich aber in einer sehr schönen Außenstelle, in einem Rosengarten mit anschließender Feier im Garten meiner Schwiegereltern.

Und der Moment, der mir im Rückblick am aller eindrücklichsten in Erinnerung geblieben ist, ist der, als alle Gäste sich bereits hingesetzt hatten, im Kreis um einen Tisch und eine Bank unter dem großen Rosenbogen in der Mitte herum. Und ich hab mir gewünscht, dass mein Papa mich ganz klassisch zu meinem zukünftigen Ehemann bringt. Er wartete an diesem Bogen und mein Papa ging mit mir noch ein Stück am Teich entlang. Von da sah ich erst nur die Gäste, bis wir abbogen über eine kleine Brücke, direkt auf den Rosenbogen zu. Da stand er also, am Ende dieses Steges. Und der Weg dahin, diese Schritte am See entlang, am Arm meines Vaters, waren sehr surreal. Ich dachte „Oh mein Gott, DU gehst gerade zu deiner eigenen Hochzeit!“ das war echt aufregend. Und dann der Moment, als ich meinen Mann gesehen habe und dieses Gefühl von „Boah, der steht da jetzt echt! Und er wartet nur auf mich. Er will das wirklich. Er will MICH wirklich. Er heiratet mich jetzt.“
Das ist … das lässt sich gar nicht beschreiben. Das ist ein Gefühl von Unglaube, gepaart mit Dankbarkeit und Freude, aber auch mit einer Melancholie, das etwas Altes vorbei geht und etwas Neues beginnt. Doch das Neue ist auch endlich, denn wir alle sind ja endlich auf dieser Erde. Das war also ein Moment, da habe ich echt geschluckt und da kamen mir auch direkt die ersten Tränen, einfach nur beim Gang zum Bräutigam.

Es folgte die Zeremonie und die Standesbeamtin hat sich wirklich Mühe gegeben mit der Rede. Auf halbem Wege begann es noch zu regnen und meiner Trauzeugin fiel der kalte Regen in den Nacken, aber irgendwie war es auch witzig.
Als Liedermacherin habe ich davor natürlich bereits auf Hochzeiten gespielt und danach auch wieder aber ich muss ehrlich sagen, dass ich bei den Hochzeiten die ich danach begleiten durfte es erst richtig begriffen habe. Wenn sich die Brautleute das erste mal gesehen haben musste ich mich immer sehr zusammenreißen, da ich nicht so gut singen kann, wenn ich eigentlich weinen muss. Weil ich dann meine eigenen Gefühle wieder so deutlich gespürt habe.
Wahrscheinlich ist das Ehegelübte auch ein sehr emotionaler Moment, aber mein Mann hat es nicht so sehr damit vor Leuten seine Gefühle auszudrücken. (Vielleicht bekomme ich ihn zum 10-Jährigen ja überredet das Eheversprechen mit allem drum und dran zu erneuern).

Um also den Kreis zu schließen für alle die ihre Hochzeit noch vor sich haben – dieser Moment des „sich Sehens“ und Begreifen „mein Partner wartet da jetzt und macht das mit mir“, das empfand ich als sehr weltbewegend. Besonders im Rückblick auf diesen Tag ist das ein ganz besonderer Moment.

Ihr da draußen, die Ihr Euch bereits getraut habt, welches war denn euer ganz besonderer weltbewegender Moment auf eurer Hochzeit?
Auch der erste Blick? Das Ja-Wort? Ehegelübde? Der Ringtausch? Oder im Anschluss das Gratulieren der Gäste? Das fand ich auch sehr besonders, als ich umarmt und beglückwünscht wurde und noch mal so deutlich gespürt habe, ich werde begleitet von meinen Freunden und meiner Familie.
Schreib mir gerne in die Kommentare.

Happy Birthday

Happy Birthday

Vorweg erst mal das wichtigste :)
Ich habe heute Geburtstag und weil ich niemanden einladen konnte möchte ich mich auf anderem Wege mit Euch verbinden:

Ich habe ein neues Lied geschrieben und es feiert heute am 16. Mai um 15 Uhr Premiere auf YouTube!

Lasst es uns alle gemeinsam anschauen und schreibt mir einen Kommentar.

Und bitte abonniert meinen Kanal – denn bei 100 Abonnenten kann ich ihn endlich umbenennen.

https://youtu.be/JVsgqvh-psM

Nach einem Jahr Baby-Pause gibt es also endlich wieder Neuigkeiten von mir. Wir hatten ein ganz intensives Jahr als Familie zu viert in Elternzeit, welches wir mit einer 4-wöchigen Reise nach Kapstadt ausklingen lassen wollten. Das mit der Reise hat auch gerade noch geklappt – aber zurück kamen wir in Quarantäne und einen Alltag im Stillstand. Unsere Tochter zuhause statt bei der Tagesmutter, mein Mann im Homeoffice statt im Büro. Keine Kurse, kein Sport, keine Treffen. Und auch wenn es uns mit Haus und Garten gut geht, so ist es doch eine äußere Umstellung und innere Belastung. Für uns und für unsere Kinder. Wir vermissen unsere Freunde, Verwandten, Spielkameraden der Kinder und und und. Unsere Familie ist da ja nur ein Beispiel von vielen. Ich habe ehrlich gesagt sehr lange gebraucht mich einigermaßen mit den neuen Umständen anzufreunden. Vielleicht bis heute. Oder gestern. Da habe ich auch das erst mal seit sehr langer Zeit wieder die Idee zu einem Lied gehabt. Beide Kinder schliefen. Mein Mann war Joggen. Und ich hatte Ruhe und Raum meine Gitarre auszupacken. Was dabei herausgekommen ist seht ihr heute um 15 Uhr! Ich bin sehr glücklich, dass die Muse mich endlich wieder geküsst hat und möchte das direkt mir Euch teilen. Wenn auch nicht perfekt, so kommt es doch von Herzen. Haltet durch. Es werden bessere Zeiten kommen. Morgen vielleicht. 

Liebe Grüße und habt ein schönes Wochenende,
Eure Gesa

Eine ruhige Kugel schieben

Eine ruhige Kugel schieben

Moin Ihr Lieben,

es ist sehr still um mich zur Zeit, einige von Euch wissen den Grund bereits: ich bekomme ein zweites Kind und es kann nun jeden Tag soweit sein. Bevor mich also wieder der Schlafmangel, sowie gefühlt tausend Windeln und Stillmahlzeiten am Tag in Beschlag nehmen, möchte ich Euch diesen kurzen Newsletter senden. Im letzten Jahr habe ich (uA durch 20 Wochen Schwangerschaftsübelkeit) eine ruhige Kugel geschoben. Es gab immerhin 6 Auftritte, drei davon mit meiner alten Berliner Funkband Airtime. Ansonsten habe ich mich in erster Linie um unsere Tochter, das Haus und den Garten gekümmert – und natürlich um den wachsenden Menschen in meinem Bauch. Ein Junge wird es diesmal und wir sind schon sehr gespannt, wann er sich auf den Weg zu uns macht. Wen das interessiert, der kann mir auf meinem privaten Instagram-Account folgen, auf dem ich immer mal etwas über meinen Alltag poste:
Gesa.familiepiep

Alle anderen bitte ich um etwas Geduld, bis ich ab 2020 wieder in die Musik einsteige. Um die Wartezeit zu verkürzen habe ich ein Lied auf Soundcloud gestellt, „Du bist“ vom Album „Frau Zucker“

Damit wünsche ich Euch einen guten Start in den Frühling, der nun hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Erfreut Euch an zarten Sonnenstrahlen, bunten Krokussen und Zeit mit lieben Menschen!

Eure Gesa

P.S. Das Best-Off Album „Liebe und Meer“ gibt es auf allen gängigen Streaming-Plattformen wie zB Spotify und Apple Music zu hören – damit verdiene ich pro Monat zur Zeit ungefähr 10 Cent – besser als nichts. Aber am geilsten ist es immer noch, wenn ihr ein Album direkt bei mir kauft.

Alles anders

Alles anders

Moin,
als ich meinen letzten Newsletter schrieb, hatte ich noch eine Kugel als Bauch, in der ich ein Schieben und Turnen spürte – und jetzt liegt ein kleines Menschlein friedlich schlafend neben mir. Unsere Tochter wurde Ende Oktober 2016 geboren und hält Ihre Eltern seit dem gehörig auf Trab! Ich muss mich also beeilen, denn man weiß nie, wann aus Schlafen plötzlich Aufmerksamkeit verlangendes Wachen wird.

Vieles wurde und wird auf den Kopf gestellt – die Eltern unter Euch werden das kennen – für mich heißt es verdammt viel lernen, eine große Umstellung und vor allem Müdigkeit. Aber eins steht fest, ich bin mit Haut und Haaren verliebt!

Für mein letztes Album „Frau Zucker geht Baden“ habe ich bereits ein passendes Lied geschrieben, wie eine Art „Self Fulfilling Prophecy“. Das Lied „No Force“ ist somit mein Weihnachtsgeschenk an meine Tochter und an Euch. Bilder der Gegenwart mischen sich mit Aufnahmen meines Opas von 1961, 4 Generationen sind so versammelt.

Wer meine Musik zu Weihnachten verschenken möchte, kann mir einfach eine Mail schreiben, ich schicke die CDs auch gerne mit persönlicher Widmung direkt an die Beschenkten. Eine Übersicht meiner CDs und Preise findet Ihr hier: https://www.gesawinger.de/cds/

Somit Euch einen schönen Ausklang aus dem aufregenden Jahr 2016 und einen guten Start ins neue Jahr. Habt inspirierende Begegnungen, ruhige Momente und viel Freude bei allem was Ihr tut!

Allerliebste Grüße von Gesa / Melody

Trau Dich!

Trau Dich!

Moin,

seit einer Woche ziert ein weiterer Ring meine Hand und es ist super spannend zu merken, wie sich Stück für Stück die „Erkenntnis“ ausbreitet, dass ich jetzt eine Ehefrau bin, einen Ehemann habe, Schwiegereltern und einen Schwager. Das ist schön und aufregend und eine große Portion Veränderung sowieso. Wie kann man in der heutigen, schnelllebigen Zeit der unendlichen Möglichkeiten so eine „Verpflichtung“ eingehen? Das habe ich mich selber auch gefragt und es war einiges an innerer Arbeit nötig um hinter die simple Wahrheit zu kommen: ich werde nie wissen was morgen, in einer Woche oder 10 Jahren passiert. Welche Chancen und Türen und Möglichkeiten warten – oder eben nicht. Ich habe immer nur heute und kann heute etwas säen, etwas pflanzen, damit neue, schöne Dinge heranwachsen können. Und so haben wir uns als Ehe-Motto den folgenden Spruch gewählt:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht,
würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Manche sagen, der Spruch käme von Luther, andere von Unbekannt. Das ist für uns nicht wichtig, was zählt ist die Botschaft, dass alles, was Veränderung und Wachstum bewirken soll HEUTE passieren muss. Und so wächst unserer Beziehung nun zu einer Ehe und in meinem Bauch wächst ein kleiner Mensch. Wir gehen unseren gemeinsamen Weg Schritt für Schritt, Tag für Tag und wissen nie, was passieren wird. Wie wir uns verändern werden, was das Leben noch für Überraschungen bereit hält. Aber jetzt, hier und heute ist es wirklich und warm und wunderbar.

Ich freue mich auf meine letzten beiden Auftritte vor der Baby-Pause, zwei Hochzeiten darf ich musikalisch noch untermalen, bevor ich nicht mehr am Bauch vorbei die Gitarre halten kann : )

Und so wünsche ich auch Euch den Mut heute etwas zu pflanzen und weiterhin einen wirklichen, warmen, wunderbaren Sommer!

Eure Gesa / Melody

P.S. Passend zum Motto des „Heute“, hier noch mal das Video meines Liedes „Jetzt und Hier“.

Guter Hoffnung

Guter Hoffnung

Moin,
bei mir passieren in diesem Jahr ganz ganz spannende Dinge: ich werde im August heiraten und dazu kommt, dass wir im Spätherbst ein Kind bekommen und deswegen wird es eine kleine Musikpause geben. Die letzten öffentlichen Konzerte finden im Juni statt, private Konzerte bis August und dann kann man mich erst wieder für den Sommer 2017 buchen. CDs und Downloads können natürlich weiterhin bestellt werden.

Ich würde sagen, die Entscheidung ein Kind einzuladen ist die größte bislang, gefolgt von der Entscheidung selbstständige Liedermacherin zu werden und wer interessiert ist, dem erzähle ich jetzt noch was zum Thema große Entscheidungen. Ich habe festgestellt, dass es in meinem Leben einen Unterschied gibt zwischen einer „Ich-Entscheidung“ und einer „Angst-Entscheidung“ und ich habe beide schon getroffen. Ich hoffe sehr, dass Ihr zu den Leuten gehört, die absolut gut auf sich selber, auf ihr Herz hören und es schaffen ihre Wünsche zu verfolgen und Schritte zu gehen in die Richtung ihres Ich und ihres Innern. Schritte, die einen näher zu dem bringen worin man stark ist und was einem Freude bereitet. Das fände ich richtig toll! Ich fange damit quasi gerade erst an, in den letzten Jahren mehr und mehr und habe doch auch immer wieder in meinem Leben Angst-Entscheidungen getroffen. Sprich, was ich damit meine, ist, man hat die kleine Stimme die einem zB. sagt was möchte ich denn nach der Schule machen, habe ich Lust auf ein Studium, eine Ausbildung oder ein freies soziales Jahr, was möchte ich arbeiten, wo möchte ich mich bewerben, worauf habe ich Lust … und zu dieser kleinen Stimme (wenn man zu den Leuten gehört wie ich) kann sich sehr gut der Kopf gesellen und der Kopf – der weiß es vermeintlich immer besser. Oder aber er hat so viele „gute Ratschläge“ gehört in seinem Leben, dass er die dann alle aufzählt und man denkt „Oh nein, jetzt einfach um die Welt reisen, vielleicht ist das Zeitverschwendung, vielleicht sollte ich lieber doch schnell eine Ausbildung machen.“ So etwas meine ich mit einer Angst-Entscheidung, dass der Bauch eigentlich sagt „Es würde total gut sein für Dich jetzt ein Jahr zu Reisen, neue Dinge kennen zu lernen, toll!“ Und der Kopf sagt „Nein, das würde Dir Sachen verbauen, das ist irgendwie nicht richtig.“ Und das finde ich ganz schade, weil ich denke, dass der Bauch und diese ersten Eindrücke die man hat, absolut richtig und absolut wichtig sind. Auch für mich hat die Entscheidung Liedermacherin zu werden ein bisschen gedauert, ich habe vorher eine Ausbildung und ein Studium gemacht, als Produktmanagerin gearbeitet und irgendwann war der Bauch stark genug und hat gesagt „Hey, eigentlich magst Du doch auch andere Sachen und möchtest einfach mal kreativ sein – probier das doch mal aus!“ und dann auch ganz klar dem Kopf zu sagen, „Das macht vielleicht keinen Sinn und das macht vielleicht auch Angst, aber da ist okay.“ Denn eine Ich-Entscheidung braucht ganz ganz viel Mut. Und auch jetzt zu sagen, ich bin selbstständige Liedermacherin und möchte eine Familie gründen, weil das auf meiner Glücks-Wunsch-Lebensliste einfach mal ganz weit oben steht und sich zu sagen, es wird nie die perfekte Zeit geben, nie den perfekten Moment, ich werde wohl nie das Gefühl haben jetzt habe ich das Häuschen mit dem Garten und was weiß ich wie viel Geld, dass das alles klappt – habe ich nicht. Aber ich habe diesen großen Wunsch und dann muss man vielleicht „einfach“ einladen und sagen „Hey, ich bin zwar nicht bereit aber ich tue jetzt mal so als sei ich doch bereit.“ : )

Und das – ich denke das wünsche ich Euch: was auch immer ihr für einen Wunsch mit Euch tragt in eine Richtung zu gehen, eine Entscheidung zu treffen, die absolut Herz und Bauch ist – selbst wenn der Kopf sagt „Moment mal, das klingt aber jetzt komisch.“ – dass ihr antworten könnt „Weißt du was, wir tun jetzt einfach mal so als sei das richtig und wir tun jetzt einfach mal so als seien wir bereit und versuchen es. Wir probieren es einfach aus.“ Ach, das Leben ist so kurz! Und so befinde ich mich im größten Abenteuer bis jetzt und freue mich wenn ich bis zum Sommer noch viele schöne Konzerte geben darf!

Habt einen grandiosen Sommer und bitte folgt Eurem Herz, folgt eurem Bauch, das ist das Beste was Ihr machen könnt, auch wenn es manchmal sehr viel Mut bedarf.

Bis bald, macht’s gut,
Eure Gesa / Melody

Mach mal Pause

Mach mal Pause

Moin Ihr Lieben,

vor einiger Zeit las ich einen englischsprachigen Artikel zum Thema Pausen. Es ging vor allem um die Leistungsfähigkeit von Hafen-Arbeitern die schwere Gegenstände tragen mussten. Mit dem Einhalten von vielen, genau definierten Pausen gelang es einem Mann alle anderen zu Überflügeln, obwohl er laut Stoppuhr doch viel kürzer gearbeitet hatte. Und es stand noch etwas anderes in dem Artikel, nämlich, dass auch unser Herz nach dieser Methode funktioniert, bzw. ihr als Vorbild dient. Unser Herz, von dem wir gerne erzählen, es würde unser gesamtes Leben lang ohne Pause schlagen, verbringt etwa zwei Drittel seiner Zeit in Ruhe um sauerstoffreiches Blut einströmen zu lassen, bevor es wieder kontrahiert. Und genau durch diese stetige Folge von Belastung und Erholung schafft unser Herz es über Jahre und Jahrzehnte „pausenlos“ zu schlagen.

Ich merke, dass im heutigen Alltag Pausen dennoch verpönt werden. Vor einiger Zeit habe ich versucht einen regelmäßigen Mittagsschlaf einzuführen, was von außen eher zu amüsiertem Stirnrunzeln, oder sogar „Zeitneid“ führte, als zu Applaus für meine dadurch erstarkenden Kräfte und höhere Leistung. Und genau diese Vorurteile hege ich wohl auch selber, denn ich habe meinen Vorsatz nicht lange halten können und oftmals treibe ich mich weiter, gönne mir eben keine Pause um etwas „sehr wichtiges“ noch fertig zu bekommen.

Und dann gibt es da noch den schlauen Körper, der einen im Zweifelsfall zu einer Pause zwingt – und so verwundert es vielleicht nicht, dass ich in den letzten Wochen von einer Erkältung zur nächsten geschlittert bin. Nach sehr arbeitsintensiven Wochen und Monaten und dem ständigen Druck und Drang „alles noch schnell fertig machen“ zu wollen pocht mein Körper auf sein Recht auf Pause und Erholung.

Nach sehr schönen Auftritten im Norden Mitte Januar, habe ich mir dann endlich ein paar freie Tage auf der schönsten Nordseeinsel gegönnt und hoffe sehr, dass es nun auch mit der Gesundheit wieder steil bergauf geht.

Und so nehme ich mir vor, Pausen zu machen, noch bevor ich erschöpft bin, um dann mit gesteigerter Kraft und Aufmerksamkeit weiter zu machen.

Auch habe ich mich sehr über die ersten Rückmeldungen zu Frau Zucker gefreut, per Post, Mail, facebook und persönlich. Vielen Dank für Eure ehrlichen Eindrücke, für Eure lieben Worte und vor Allem: Bestärkung meines Tuns!

Habt einen grandiosen Februar, ich mache noch ein wenig Pause und freue mich über neue Konzerttermine. Ladet mich gerne ein für ein Wohnzimmerkonzert: auf Eurem Geburtstag, zu Eurer Hochzeit oder einfach für Schön!

Hört auf Euer Herz – vergesst nicht regelmäßig Pausen zu machen.

Eure Gesa*Melody

P.S. Leider habe ich keinen Link zum englischen Artikel aber hier gibt es einen auf Deutsch: https://www.focus.de/gesundheit/experten/hornig/die-kunst-der-klugen-pause-belastung-und-entspannung-im-wechsel_id_4105081.html